Tanja Halli
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Nach einem Knie Tep mit Achsbegradigung habe ich mich entschieden, eine ambulante Reha in Hennef zu machen.
Bei der Anmeldung bat ich darum die Mittagsschicht zu bekommen. An meinem ersten Tag rief der Fahrdienst an, holte mich ab und brachte mich pünktlich zu Beginn meiner Rehaschicht dorthin. Als Frisch operierter in einem Bus mit bis zu 6 Leuten zu sitzen, fand ich nicht so toll. Sitzt man in der letzten Reihe, weiß man gar nicht, wie du dein Bein festhalten sollst weil jedes hin und her wackeln wahnsinnig wehtut.
Der einzige Vorteil ist, man lernt auch Dauer seine Heimat kennen.
Als Ich in die Klinik rein kam, bekam ich den ersten Schock. Ich kam mir vor wie in einem Ameisenhaufen. Es war laut, viele liefen durcheinander, und der erste Eindruck war fürchterlich.
Ich bekam meinen Plan für den ersten Tag und war schon gefrustet, da mehr Seminare drauf standen, als mir lieb waren. Den zweiten Tag gucke ich mir auch noch an und hab mich dann anschließend an das Kunden Büro gewandt. Dort wurden zwar meine Wünsche immer aufgenommen und sollten an den Sachbearbeiter weitergegeben werden, aber es war für mich nicht zufrieden stellend.
Nachdem ich dann mit Frau Baue……. Ein langes Gespräch hatte und ihn ihr mein Problem schilderte, versuchte Sie meinen Behandlungsplan anzupassen.Danke dafür!!!
Nachdem sich dann alles eingespielt hatte und ich mit meinem Plan zufrieden war, ging es ans trainieren. Ich wollte nach Reha Ende ohne Krücken dieses Haus verlassen.
Zuerst einmal mein größtes Lob geht an die dritte Etage in der Muckibude. Die Mitarbeiter sind überragend. Ich muss sagen ohne diese Hilfe, Tipps und Gespräche wäre ich nicht soweit, wie ich jetzt bin. Mein allergrößter Dank geht an Markus.R. Dieser hat mich wirklich bis zum letzten Atemzug geknechtet?. Er genau wie seine Kollegen/Kolleginnen, haben mir so viele hilfreiche Tipps gegeben, dass ich denen wirklich allen sehr, sehr dankbar bin.
Ich konnte mein linkes Bein nach der OP kaum alleine bewegen, da keine Muskeln vorhanden waren. Da mein Ehrgeiz mich gepackt hatte, ohne Krücken und einigermaßen stabil aus der Klinik zu gehen haben die Sporttherapeuten mir geholfen, einen Plan auf mich persönlich aufzustellen.
Ich habe so viel gelernt und bin dankbar, dass ich mich doch für Hennef entschieden habe, obwohl ich die ersten Tage mit dem Gedanken gespielt hatte, die Reha abzubrechen.
Einen weiteren Dank für eine unvergessliche Zeit betrifft Etage eins. In der Abteilung findet Die Krankengymnastik sowie diverse Einrichtung, zum Beispiel Bewegungschiene, Hydro Jet, Fango und so weiter…..statt.Diese Abteilung ist derartig gut organisiert, dass man so gut wie gar nicht warten muss, um dran zu kommen.
Besonders die beiden Herren, Jakob und Gabriel haben die Abteilung super im Griff. Sowas freundliches, hilfsbereites und zuvorkommendes als Team habe ich selten erlebt.
Natürlich waren noch alle andern sehr freundlich und nett, aber ich persönlich hatte am meisten mit den beiden was zu tun. Es gab immer ein Lächeln, die Frage. Wie geht es Ihnen ,ein kurzes Gespräch.
Man fühlte sich richtig super aufgehoben.
Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war, dass man nicht immer gleich bleibende Ärzte oder Therapeuten hatte. Bei den Therapeuten finde ich’s persönlich nicht so schlimm aber bei den Ärzten. Klar, wenn jemand krank ist oder im Urlaub muss man auf einen anderen Arzt zurückgreifen aber im Normalfall finde ich diesen Arztwechsel nicht schön. Ich hatte Glück und war bei Doktor K , Der versorgte, dass ich eine Verlängerung bekomme. Ohne diese wäre ich auch definitiv noch nicht soweit, wie ich jetzt bin. Ich habe eine siebenwöchige Reha hinter mich gebracht, bin ohne Krücken wieder entlassen worden, und weiß jetzt, wie ich meine Muskulatur stärken kann.
An alle die Zweifel eine ambulante Reha zu machen. Ich persönlich würde dieses immer wieder tun. Es ist zwar ein anstrengender langer Tag, aber man kriegt auch dafür einiges geboten.
Auch der Fahrdienst ist sehr gut organisiert, Obwohl manche Routen nicht immer nachvollziehbar sind.
Vielen Dank T. H.-S.?